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Fuchs treibt sich am Bahnhof rum.

Tatsächlich habe ich heute halb elf, als ich die Bahnhofstraße lang gefahren bin, mit einem Fuchs Bekanntschaft gemacht. Er kam bei der Bushaltestelle aus dem Gleisbett, lief über die Straße bis an die Bahnhofsmauer. Als er mein Auto sah, zappelte er kurz rum, lief auf die Straße (rechte Fahrbahnseite von mir aus gesehen) und starrte mich etwa eine Sekunde lang an, ohne sich zu bewegen, in etwa so, als wolle er »Hallo« sagen. Dann verzog er sich blitzschnell wieder in das Gleisbett. Vielleicht wartete er auf den Zug nach Karlsbad. OvG

 

Wenn sich ein Fuchs in der Stadt herumtreibt, besteht in der Regel kein Grund zur Panik. Stadtfüchse sind mittlerweile friedfertige Kulturfolger. Sie sind weder aggressiv, noch übertragen sie heutzutage Tollwut in Deutschland (Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei)

 

Wie sollt Ihr Euch verhalten?

 

Das sagt die KI, wenn man sie danach fragt:

Nicht füttern oder anfassen: Das macht die Tiere zutraulich oder gar aufdringlich, was letztlich zu Konflikten führt.

Abstand halten: Treiben Sie den Fuchs nicht in die Enge. Wenn er sich bedroht fühlt, suchen Sie das Weite oder machen Sie sich durch Klatschen oder lautes Rufen bemerkbar.

Ruhe bewahren: In der Regel verzieht sich das Tier von selbst, sobald es einen Fluchtweg sieht. Wenn der Fuchs im Garten oder Haus istFüchse suchen oft Unterschlupf unter Gartenhäusern oder nutzen Fallobst und Müll als Nahrungsquelle.

Nahrungsquellen entziehen: Lassen Sie kein Hunde- oder Katzenfutter im Freien stehen, sichern Sie Ihre Mülltonnen und räumen Sie abends Schuhe oder Spielzeug weg.

Tiere verjagen: Unerwünschte Besucher lassen sich gut mit lauten Geräuschen, einem gezielten Wasserstrahl aus dem Schlauch oder Bewegungsmelder-Lampen vertreiben.

Nicht einschließen: Wenn sich ein Fuchs in den Keller oder die Garage verirrt hat, öffnen Sie Fenster sowie Türen weit, lassen Sie ihn in Ruhe und geben Sie ihm Zeit zum Entkommen.

Sind Füchse gefährlich? Tollwut: Deutschland gilt offiziell als tollwutfrei. Die Angst vor Tollwut ist daher unbegründet.Fuchsbandwurm: Eine Infektion ist beim Stadtfuchs statistisch geringer als auf dem Land, da sie weniger Mäuse fressen. Gründliches Händewaschen nach der Gartenarbeit sowie das Waschen von Fallobst oder bodennahem Gemüse sind jedoch ratsame Hygienemaßnahmen.

Haustiere: Hunde und Katzen sollten gegen gängige Wildtierkrankheiten geimpft sein.Ausführliche Informationen zum friedlichen Zusammenleben und Tipps zur Prävention finden Sie beim NABU oder beim Wildtierschutz Deutschland e.V.