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Zwei Kindergärten sollen schließen und wie weiter?

Ich habe letztens noch irgendwo gelesen, dass Klingenthal auf einem guten Weg wäre, ach im Amtsblatt war das. In einem Artikel über den Besuch des AFD Bundestagsabgeordneten Weiser.

Die Frage ist nur auf einen guten Weg wohin? Ja, Quo vadis Klingenthal, wo watschelst Du wohl hin. Sicher ist eines: Wo wenig Kinder geboren werden, braucht man wenig Kindergartenplätze. Die Spirale nach unten ist vorprogrammiert, wie ein mächtiger Strudel zieht es die Lebensqualität hier nach unten. Von einer schönen Landschaft alleine kommt im Leben keine Freude auf. Nun ist es ja nicht so, dass es, wie anderswo, keine Plätze für Kinder geben würde, sie sind halt am Ende nicht gleich da, wo man wohnt. Wenn ich jetzt den Tenor der Wortmeldungen der betroffenen Eltern richtig interpretiere, geht es auch nicht darum, sondern mehr um die Art und Weise, wie die Kommunikation vom Rathaus heraus stattfindet. Es muss im Jahr 2002 gewesen sein, da wurde die Bebelschule in Sachsenberg geschlossen. Zu der Zeit gehörte ich zu den betroffenen Eltern. Da war die Art und Weise der Kommunikation ähnlich wie hier teilweise beschrieben wird. Offenbar gehört das zum »Guten Ton« der Stadtverwaltung Klingenthal. Einzig und allein ein offener Dialog, bei dem alle Optionen auf den Tisch gelegt werden, kann da helfen. Vielleicht sollte man nach alternativen Trägern suchen. Man könnte das Sonnenscheinhaus vielleicht zu einem Teil so nutzen wie die Fronfeste in Adorf und lässt trotzdem einen Teil des Hauses für Kinderbetreuung offen. Oder Erzieherinnen gründen eine Firma und machen das privatwirtschaftlich. Bei Schließungen stehen sicher auch Arbeitsplätze zur Disposition. Die Platzpreise werden da sicher teurer aber vielleicht gibt es ja Eltern, die das zahlen können. Möglichkeiten gibt es sicher viele. Darüber reden muss man halt. Vielleicht sollte man mit dem Ende der Bürgerbeteiligungsfrist bis nach den Sommerferien warten. Da wären wir wieder bei meiner Gehaltsklasse. Die reicht für eine Stimme im Parlament nicht aus. OvG