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Pilzsaison im Vogtland eröffnet – Erste Speisepilze zeigen sich bereits Ende Mai

Mit den warmen Temperaturen und den teils ergiebigen Niederschlägen der vergangenen Wochen startet im Vogtland langsam die Pilzsaison. Nach den beliebten Morcheln zeigen sich nun bereits die nächsten Speisepilze in Wäldern, Parks und sogar in heimischen Gärten.

Besonders auffällig sind derzeit junge Schwefelporlinge, die an geschwächten oder abgestorbenen Laubbäumen wachsen. Der leuchtend gelb-orange Pilz gilt jung als essbar und wird wegen seiner festen Konsistenz oft auch als „Chicken of the Woods“ bezeichnet. Auch erste Champignons oder Maipilze können aktuell bereits entdeckt werden – teilweise sogar direkt im Garten oder auf Wiesenflächen.

Pilzfreunde hoffen nun auf eine gute Saison. Entscheidend bleiben jedoch ausreichende Niederschläge in den kommenden Wochen. „Viele Arten stehen bereits in den Startlöchern“, erklärt die vogtländische Pilzberaterin Sandra Gruner. „Wenn das Wetter mitspielt, könnte sich die Saison in diesem Jahr früh und vielfältig entwickeln.“

Gerade Anfänger sollten beim Sammeln jedoch vorsichtig sein. Viele essbare Arten besitzen giftige Verwechslungspartner. Ratsuchende können sich deshalb bei Unsicherheiten an die vogtländische Pilzberater wenden und entsprechende Beratungsangebote nutzen.

Darüber hinaus werden im Vogtland ganzjährig Pilzwanderungen und naturkundliche Exkursionen angeboten. Dabei lernen Teilnehmer nicht nur Speisepilze kennen, sondern erfahren auch Wissenswertes über die ökologische Bedeutung der Pilze, ihre Lebensweise und spannende Zusammenhänge im Wald.

„Pilze sind weit mehr als nur Sammelobjekte – sie sind ein faszinierender Teil unserer Natur.“

Sandra Gruner- Waldkunde Vogtland