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Von Joghurt bis Eis am Stiel: Ein Blick hinter den Eiweiß-Hype Eiweißreiche Produkte sind längst nicht mehr nur etwas für Sportler*innen. „High Protein“ steht heute auf immer mehr Lebensmitteln im Supermarkt. Doch hinter dem Trend steckt oft weniger als erwartet: Viele Produkte liefern nicht mehr Eiweiß als normale Alternativen und sind für den Alltag eher überflüssig. Vom Fitnessstudio in den Alltag: Der Protein-Boom Das Angebot reicht von Käse, Proteindrinks und Eiweißbroten über Linsen-Nudeln und Edamame-Snacks bis hin zu Fertiggerichten und sogar Eis am Stiel. Besonders im Frühling, wenn viele Menschen nach der Winterpause wieder aktiver werden, boomt der Markt. „Protein-Werbung verleiht Produkten schnell ein gesundes, fitnesstaugliches Image“, sagt Verena Müller von der Verbraucherzentrale Sachsen. „Dabei enthalten viele dieser Produkte gar nicht außergewöhnlich viel Eiweiß.“ Ein Beispiel ist sogenannter „Protein-Käse“. Käse enthält von Natur aus bereits viel Eiweiß. Der Zusatz „Protein“ auf der Verpackung lässt ihn jedoch besonders gesund erscheinen – obwohl er oft nicht mehr Eiweiß enthält als vergleichbare Käsesorten. Ähnlich verhält es sich mit Edamame-Snacks oder Kichererbsen-Produkten, die mit Protein-Claims werben – obwohl Hülsenfrüchte von Natur aus proteinreich sind. Mitunter setzen Hersteller dazu ein Sternchen mit dem Hinweis „von Natur aus proteinreich“ auf die Verpackung. Was „Proteinquelle“ und „High Protein“ bedeuten Grundsätzlich dürfen Lebensmittel nur dann als „Proteinquelle“ oder „High Protein“ beworben werden, wenn sie bestimmte gesetzliche Vorgaben erfüllen:
Proteineis – wirklich besser? Verbraucherzentrale Sachsen |
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