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Der Guten Tag - sag - Automat

Klingenthal, 1.4.2026. Mal Hand auf’s Herz, es geht Euch doch auch so. Die Leute reden immer weniger miteinander. Es wird viel gemailt, weniger telefoniert und noch weniger gibt es persönliche Kontakte, sehen wir mal von den Markttagen in Klingenthal ab. Da sind es aber auch eher die Jahrgänge vor 1970, die sich da engagiert austauschen. Gerade deswegen aber, hat uns der liebe Gott doch die Sprache gegeben. Damit wir sie benutzen. Auch ein Guten Tag, Grüß Gott oder, wie man hier auch sagt Dobry Den, ist immer seltener zu hören. Deshalb haben Sprach- und Verhaltensforscher mit einem Tech- Unternehmen ein Projekt in’s Leben gerufen: Der »Guten Tag sag Automat« wurde erfunden. Überall dort, wo Kommunikation und Freundlichkeit wichtig aber nicht mehr selbstverständlich sind, wird er aufgestellt. In Supermärkten, Tankstellen, Banken und natürlich auch in Elektronikmärkten und in Schnellrestaurants usw. Ach und ganz wichtig: in Behörden, da kommt der »Guten Tag sag Automat Pro« zum Einsatz. Im Klingenthaler Rathaus gleich zwei. Einen für Freundlichkeit und einen für Bürgernähe. So funktioniert er: Grundsätzlich sieht er ein wenig aus wie ein Geldautomat, unten mit Rollen, damit der Standort schnell gewechselt werden kann, ein Monitor, Kamera und ein Lautsprecher. Einen Kartenslot hat er auch. Alternativ ist auch ein Hologramm im Gespräch. Kommt der Bürger, erkennt ihn die Kamera, auf dem Monitor erscheint ein freundliches KI Gesicht vom Chef der Einrichtung und sagt: »Guten Tag und herzlich willkommen. Schön dass Sie hier einkaufen.« Dazu gibt es noch die Möglichkeit, sich eine App auf das Handy zu laden, wo die persönlichen Daten gespeichert sind. Dann begrüßt Dich der Automat auch in Deiner Sprache und mit Deinem Namen. Ein Jurist wurde hinzugezogen. Der überprüft jetzt, ob das Gesetz für den Datenschutz geändert werden muss. Deswegen kann das mit dem Aufstellen der Geräte auch noch ein paar Monate dauern, sicher erst nach der Sommerpause des Bundestags. Freuen wir uns auf mehr Freundlichkeit und persönliche Worte in unserem täglichen Miteinander und einen guten Start in den April, April, die zweite.

O. Grimm

Das wäre jetzt die Zwischenversion mit einem humanoiden Roboter. Die Endversion soll ein Hologramm sein. Man könnte sich auch den Friedrich Merz am Eingang des Bundestages vorstellen, natürlich nur für CDU Mitglieder. Die SPDler werden dann vom Klingbeil, Lars begrüßt usw. Die Frage ist noch, wen die Besucher sehen, wahrscheinlich die Klöckner, Jule.