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Liebe Leserinnen und Leser, tatsächlich erwische ich mich immer mal wieder beim Überlegen, wie die korrekte Anrede des Publikums zu erfolgen hat. So ist es wohl korrekt. Hier und da wird es mal einen Artikl geben, der im Gendergequassel textet, beispielsweise von der Verbraucherberatung. Die müssen das sicher machen, sonst gibt‘s Mecker von irgendwo her. Die Artikel sind mir aber zu wichtig, um sie ganz weg zu lassen. Deshalb ist das eben so. Diese Woche ist die Zeitung etwas dünner, was natürlich auch mit dem Anzeigenaufkommen direkt proportional ist. Ehrlich gesagt halte ich es da auch ein wenig mit dem Spruch »Weniger ist mehr«. Alles, was diese Woche wichtig ist, steht drin, wer noch mehr wissen will, kann das Klare Wort lesen. Und überhaupt, wie das in der Überschrift steht, ist das Interesse an dem Blog der Klingenthaler Zeitung groß. Dafür Danke, das motiviert, weiter zu machen. Es wird auch regelmäßig bei Facebook und über den gleichnamigen Whatsapp Kanal kommuniziert. »Klingenthal, meine Stadt«, »Vogtland« und »Veranstaltungen vom Vogtland« werden mit bedient. Das erhöht natürlich die Reichweite und es ist täglich aktuell, so wie es auch eine Tageszeitung ist, nur eben regional. Ein Blog hat natürlich auch den Vorteil, dass man täglich sieht, was wie oft gelesen wird. Großes Interesse hatte beispielsweise unser Artikel über den Raum für die Jugend. Der wurde genau 1001 mal angeklickt, wahrscheinlich nicht nur nachts. Auch war das diese Woche wieder ein Thema im Stadtrat. Eine junge Frau wollte wissen, warum sie nicht informiert wäre. Sie hätte da nur am Rande etwas erfahren. Die Antwort war, dass es in Arbeit wäre und der Raum für alle da wäre. Ihr müsst also keinen Club gründen, um da mitmachen zu können. Da der Beitrag auch online stand, dann noch auf Facebook, kamen natürlich auch Kommentare. Einer meinte, man solle einen Container auf dem Gelände der Vogtland Arena aufstellen. Dann hätte es einen zusätzlichen Nutzen und der anfallende Krach würde niemanden stören. Das ist ein Argument aber es ist eben auch ein wenig außerhalb. Gehen würde das natürlich schon. Dann hätte man erst mal was und könnte in Ruhe planen. Was sich die Entscheidungsträger nun ausgedacht haben, war nicht in Erfahrung zu bringen. Auch diese Woche, zur Stadtratssitzung nicht.

Angeregt hatte ich ja, dass man sich mal mit Adorf oder Falkenstein in Verbindung setzt.Frau Arzt, die das Zentrum in Adorf betreut hat, ist allerdings inzwischen wieder in ihre Heimat, Mexico, zurückgekehrt. Es gibt aber eine Nachfolgerin. Auf jeden Fall hat bei mir keiner nach einer Telefonnummer gefragt, was jetzt auch nicht wirklich so schlimm ist. Es ist ja schließlich auch nicht meine Gehaltsklasse und es gibt Leute, die das sicher viel besser können als jetzt ich. Auf jeden Fall wünsche ich den Beteiligten ein glückliches Händchen. Hier könnte etwas geschaffen werden, das Strahlkraft hat. Aber bedenkt bitte: Zu viele Köche verderben den Brei. Ein »Harald Brückner2.0« wäre jetzt wohl hilfreich. Der war in der Jugendarbeit immer eine Idee weiter. O.Grimm