ADAC Verkehrspräsident Hillebrand ist zurückgetreten
Wir hatten letztens im Beitrag »Was ist los mit dem ADAC« berichtet, dass Gerhard Hillebrand nicht mehr als Anwalt der Autofahrer auftrat und sich vielmehr für eine Spritpreiserhöhung zum Erreichen der Klimaziele einsetzte. Offenbar hat er dabei vergessen, woher er sein Gehalt bezieht. Im letzten Monat sind zigtausend Mitglieder ausgetreten. Dafür hat er jetzt die Konsequenzen ziehen müssen. Die Macht des Kunden funktioniert noch. Das ist gut so. Hoffentlich hört man den Krach bis Berlin und Brüssel. Am Ende ist die wirklichkeitsfremde auf Ideologie beruhende Klimapolitik dafür verantwortlich. Zu viele Menschen laufen diesem Trend hinterher wie auch bei der Verunstaltung der Deutschen Sprache. Das verdient aber einen eigenen Artikel. Man muss feststellen, dass 2026 der Spritpreis um mehr als die maximal angedrohten drei Cent gestiegen ist. Am Silvester konnte man den Liter Diesel noch für 1,51 Euro erwerben, jetzt sind es mindestens 1.60, teilweise kostet er bis 1.80 Euro. Das zeigt uns mal wieder, dass die Ölkonzerne das gleich mal mit ausnutzen. Für viele Privatfahrer lohnt sich da natürlich die Fahrt an die tschechischen Tankstellen. Montag bis Freitag kann man zur Happy Hour früh und abends von sieben bis neun Uhr Diesel z.B. für 1,35 Euro auftanken. Das ist der Preis, den ich gerade in der App gefunden habe. Dort gibt es auch keinen solchen Preissalat wie bei uns. Das Personal, das hier an der Tankstelle hinter dem Tresen steht, kann übrigens nichts dafür. Die machen auch nur ihren Job. Ach so, eines noch Der ADAC bietet jetzt Flächendeckend Fahrradpannenhilfe in Deutschland an. Die Clubzeitung ist auch schon entmotorisiert. Ich würde die umbenennen in »Welt«, aber die gibt es ja schon, »Green Mobility« würde noch gehen. Da würde sich Herr Hillebrand sicher freuen. Auf seinem nächsten Kontoauszug steht sicher irgendwo das Wort »Abfindung« O. Grimm

