Zwickau im November 2025 Zum Glück hatten wir ihn gerade noch, den Goldenen Oktober. Es ist zwar schon etwas kalt, täglich muss man checken, ob es noch für die Übergangsjacke reicht oder ob der Winterzwirn den Körper wärmen muss. Jedenfalls scheint meist noch die Sonne, die Bäume sind bunt und es riecht überall nach frisch gefallenem Laub. Wenn es aber jetzt im November düster,neblig und regnerisch wird, zieht es uns in unserer Freizeit oft auch mal in ein geschlossenes Gebäude. Gut, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur die falschen Klamotten. Aber beispielsweise ein Museum bietet einem nicht nur ein trockenes, warmes Plätzchen, nein es erweitert auch unseren Horizont. Wer die nahe liegenden Museen schon durch hat, der könnte sich beispielsweise für das August Horch Museum in Zwickau erwärmen. Sächsische Automobilbaukunst hat eine lange und großartige Geschichte, August Horch hat großen Anteil daran und in diesem Museum kann man in diese technische und schöne Welt eintauchen. Der Zugang zum Museum, der standesgemäß in der Audistraße liegt, ist kein Sonderangebot. Dafür gibt‘s aber auch viel Input. Für einen Erwachsenen fallen 15,-€ an, Rentner- Ermäßigung gibt es nicht. Kinder unter 6 Jahren zahlen nichts, es gibt für sie Kinderstationen wie z.B. Autos am Computer aus einzelnen Komponenten zusammenstellen und dann ausmalen oder auf einer originalen Horch- Feuerwehr ein Foto machen. Die Exponate darf man alle nicht berühren, dafür sind sie zu wertvoll und mit Hingabe aufbereitet. Ansehen und fotografieren ist natürlich erwünscht. Es gibt übrigens im Museum auch eine gastronomische Einrichtung, die zu normalen Preisen Essen Trinken, Kaffee, Kuchen und Eis anbietet. Die Bedienung ist auch ganz nett und was serviert wird, ist in Ordnung. So kann man sich, wenn man es denn will, dort den ganzen Tag aufhalten, ohne verhungern zu müssen. Führungen werden übrigens auch angeboten. Wer sich informieren will, kann das unter www.horch-museum. de machen. Einige Impressionen habe ich hier noch als Foto. Was mir aufgefallen ist: Die meisten Modelle hatten ein Dach, das man öffnen kann, Cabrio Verdeck oder Schiebedach. Dadurch ist man beim Fahren mitten in der Natur. Man riecht frisch geschnittenes Gras oder gegrilltes Fleisch. Heute macht man die Klimaanlage und die Umluft an, da bleibt alles schön bei zweiundzwanzig Grad und die Umwelt bleibt draußen. Manche Modelle werden heute gar nicht mehr mit Schiebedach angeboten die Auswahl an solchen Fortbewegungsmitteln. wird weniger. Wer frische Luft will, soll sich wohl ein Fahrrad kaufen. Die gibt‘s ja jetzt übrigens auch mit Kofferraum.
O. Grimm




















